Die ersten „Neuen“ sind bei der HilWoGe eingezogen

Das Homepage Redaktions Team (HRT) besuchte die beiden und fragte nach ersten Eindrücken.

HRT: Ihr habt bisher in Augsburg gewohnt. Jetzt habt Ihr kurzentschlossen eure Koffer gepackt und seid hierher gezogen als bei der HilWoGe eine Wohnung frei wurde. Ist euch die Trennung vom schönen Augsburg, und so plötzlich, nicht schwer gefallen?

Brigitte: Ja doch, aber wir hatten uns ja eigentlich schon lange vorher entschieden. Wir sind bereits seit 2014 Mitglieder der Hiltruper Wohngenossenschaft. Das kam so:

Wir sind beide gebürtig im Ruhrgebiet und haben hier unsere Kinder und Enkel wohnen. Durch Zufall hatten wir im Internet von dem Modellprojekt HilWoGe erfahren und waren sofort interessiert. Leider waren zu dem Zeitpunkt bereits alle Wohnungen vergeben. Aber wir sind trotzdem Mitglieder der Genossenschaft geworden und haben uns auf die Warteliste für eine freiwerdende Wohnung setzen lassen.

HRT: Ganz schön optimistisch, man weiß ja nicht, wann eine Wohnung frei wird und wenn, ob die einem dann gefällt.

Hans: Na ja, die Anmeldung als Interessent ist ja einfach und der Mindestbeitrag um Mitglied bei der HilWoGe zu werden ist nicht sehr hoch. Uns hat besonders diese Idee des gemeinschaftlichen Lebens in einer abgesicherten Gesellschaftsform gefallen. Und neugierig auf Neues waren wir schon immer. Nach Augsburg sind wir letztlich auch zufällig, nach einem mehrjährigen beruflich bedingten Auslandsaufenthalt gekommen. Mit der Wohnung bei der HilWoGe hatten wir übrigens Glück. Drei Zimmer, großer Balkon, war genau unsere Vorstellung.

HRT: Habt ihr euch denn schon etwas eingelebt und vor allem, was sagen die Kinder zu eurer Entscheidung?

Brigitte: Also der Empfang hier war ganz großartig. Die Nachbarn hatten zum Einzug alles geschmückt. Für uns und die Umzugskolonne wurde den ganzen Tag Kaffee, Bötchen und sonstiges angebracht. Einfach schön, sowas kannten wir noch nicht. Und die Kinder? Sind ganz begeistert von der Wohnung und freuen sich, dass sie uns jetzt nicht nur zweimal im Jahr sehen.